Untergrundprüfung

von Daniel Jertz
08.05.2026 | 11:06

Lesezeit: 1 Minute

Was ist eine Untergrundprüfung?

Die Untergrundprüfung ist die systematische Beurteilung der Wand- oder Deckenfläche vor jeder Beschichtungsarbeit und ist Pflicht nach VOB/C (DIN 18363).

Sie ist das vertragsrechtliche Fundament jeder Maler- und Putzarbeit. Ohne dokumentierte Untergrundprüfung trägt der Auftragnehmer das volle Risiko bei späteren Mängeln.

Technik und Material

Wichtige Prüfschritte: Sichtprüfung (Risse, Verfärbungen), Wischprobe (Kreiden), Klopfprobe (Hohlstellen), Kratzprobe (Festigkeit), Wischtest mit feuchtem Tuch (Wasserlöslichkeit), pH-Wert-Messung, Feuchtemessung. Festgestellte Mängel müssen behoben oder dokumentiert werden, bevor weiter gearbeitet wird.

Anwendung in der Praxis

Bei Renovierungen ist die Untergrundprüfung besonders wichtig, weil unbekannte Vorbeschichtungen unverträglich mit modernen Farben sein können. Bei Zweifeln sollte ein Probestrich angefertigt werden.

Mehr zum Thema: Themenseite Wandgestaltung auf COLORIAMO.