Putzaufbau

von Daniel Jertz
08.05.2026 | 11:08

Lesezeit: 1 Minute

Was ist Putzaufbau?

Der Putzaufbau ist die Schichtenfolge eines vollständigen Putzes — von der Untergrundvorbereitung bis zum Oberputz — und entscheidet über Dauerhaftigkeit und Erscheinungsbild.

Wer einen Putzaufbau falsch dimensioniert, riskiert Risse, Hohlstellen oder das Ablösen ganzer Putzfelder nach wenigen Jahren. Der korrekte Aufbau ist nach DIN 18550 und 18345 vorgegeben.

Technik und Material

Klassischer Außenputzaufbau: Untergrundvorbereitung → Spritzbewurf → Unterputz → Oberputz. Gesamtschichtdicke 20 bis 25 mm. WDVS-Aufbau: Klebermörtel → Dämmplatte → Armierungsspachtel mit Glasgewebe → Oberputz, gesamt 8 bis 12 mm. Im Innenraum oft einlagig 8 bis 15 mm.

Anwendung in der Praxis

Vor jedem Aufbau wird der Untergrund auf Saugfähigkeit, Tragfähigkeit und Ebenheit geprüft. Trockenzeiten zwischen den Lagen müssen unbedingt eingehalten werden — mindestens 1 Tag pro mm Schichtdicke bei mineralischen Putzen, sonst entstehen Spannungsrisse.

Mehr zum Thema: Themenseite Wandgestaltung auf COLORIAMO.