Fries
Was ist ein Fries in der Architektur?
Ein Fries ist ein horizontales, oft figürlich oder ornamental verziertes Zierband. In der klassischen Architektur sitzt der Fries zwischen Architrav und Kranzgesims.
Er ist eines der prägenden Elemente klassischer Bauordnungen und prägt das Erscheinungsbild zahlloser repräsentativer Bauten.
Technik und Material
Klassisch sind ionische, dorische und korinthische Friese mit unterschiedlichen Schmuckmotiven (Triglyph-Metopen, Akanthus, Eierstab). Im Innenraum dient der Fries als gestalterischer Übergang zwischen Wand und Decke oder als Akzent über Türen.
Anwendung in der Praxis
In der Stuckrestaurierung werden Friese als Profilleisten gezogen oder vorgefertigt montiert. Die Höhe richtet sich nach Raumhöhe und Anschlussprofilen, üblich sind 8 bis 30 cm.
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